Climate Change 2021

Umschlag-IPCC-Bericht-2021Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) hat begonnen,seinen sechsten Bericht vorzulegen. Begonnen wurde im August 2021 mit der physikalischen Grundlage. Der Bericht der Arbeitsgruppe I zeigt, welche Änderungen im Klima geschehen sind und weist nach, dass diese höchst wahrscheinlich ihren Ursprung im menschengemachten Ausstoß von Treibhausgasen haben. Es werden fünf Szenarien untersucht, um die zukünftigen Änderungen zu simulieren.

Das traurige Ergebnis der – wissenschaftliche Arbeiten der ganzen Erde verwertenden – Untersuchung ist, dass bereits jetzt durch die Erwärmung der Erdoberfläche seit Beginn der Industrialisierung um 1,1°C die Temperatur höher liegt als jemals während der mindestens letzten 100.000 Jahre.

Je nach dem Pfad, den die Menschheit nun einschlägt wird die Temperatur bis Ende des Jahrhunderts um voraussichtlich 1,4 bis 4,4°C höher liegen als 1850-1900. Die Folgen an Extremwetterereignissen spüren wir bereits. Hitzeperioden werden ebenso wahrscheinlicher wie Starkregen, Stürme und Dürre. Eine wärmere Atmosphäre speichert mehr Energie, die sich auf verschiedenste Weisen entladen kann.

Die Berichte der anderen zwei Arbeitsgruppen und der zusammenfassende Bericht (Synthesis Report) sollen in 2022 veröffentlicht werden.

Das IPCC ist eine Organisation, die zwischen den Regierungen von 195 Staaten vereinbart wurde. Ihre Aufgabe ist es, den Klimawandel wissenschaftlich zu beobachten, zu beschreiben und keine Handlungsempfehlungen für die Mitgliedsstaaten herzuleiten. Es wird nicht selbst geforscht, obwohl viele der berufenen Mitglieder des IPCC in der Forschung tätig sind. Vielmehr ist es Aufgabe, die weltweiten Veröffentlichungen zum Thema zu sammeln und auszuwerten.

Interessant ist die Arbeitsweise an den Berichten, bei denen jeder Satz, jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird. Alle Länder sind beteiligt und geben auch mit politischen Beobachtern ihr okay zu den Formulierungen. So ist es keine rein wissenschaftliche, sondern bereits eine politische Manifestation, die eine wissenschaftliche Basis hat. Ein Modell für das politische und wirtschaftliche Handeln der Zukunft?

Was wir bereits aus dem Bericht der ersten Arbeitsgruppe lernen ist, dass das 1,5-2-Grad Ziel der Pariser Klimakonferenz von 2015 nur mit einer vollständigen und sehr raschen Dekarbonisierung allen Handelns überhaupt noch einzuhalten sein wird. Die Konsequenz des Nichthandelns wird ein Desaster – Dies ist meine Bewertung; Das IPCC hält sich fern solcher emotionaler Bewertungen.

Neben der Notwendigkeit zum kompletten Umbau sämtlicher auf die Verbrennung fossiler Ressourcen gestützter Prozesse wird eine Anpassung an die bereits erfolgten und weiter voranschreitenden Klimaveränderungen erforderlich.

Bildnachweise:
Umschlagblatt (und die Weltkarte daraus) der „Summary for Policymakers“ des IPCC-Berichts „Climate Change 2021“

Hier finden Sie die Berichte des IPCC: IPCC.ch/reports

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Climate Change 2021

Umschlag-IPCC-Bericht-2021Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) hat begonnen,seinen sechsten Bericht vorzulegen. Begonnen wurde im August 2021 mit der physikalischen Grundlage. Der Bericht der Arbeitsgruppe I zeigt, welche Änderungen im Klima geschehen sind und weist nach, dass diese höchst wahrscheinlich ihren Ursprung im menschengemachten Ausstoß von Treibhausgasen haben. Es werden fünf Szenarien untersucht, um die zukünftigen Änderungen zu simulieren.

Das traurige Ergebnis der – wissenschaftliche Arbeiten der ganzen Erde verwertenden – Untersuchung ist, dass bereits jetzt durch die Erwärmung der Erdoberfläche seit Beginn der Industrialisierung um 1,1°C die Temperatur höher liegt als jemals während der mindestens letzten 100.000 Jahre.

Je nach dem Pfad, den die Menschheit nun einschlägt wird die Temperatur bis Ende des Jahrhunderts um voraussichtlich 1,4 bis 4,4°C höher liegen als 1850-1900. Die Folgen an Extremwetterereignissen spüren wir bereits. Hitzeperioden werden ebenso wahrscheinlicher wie Starkregen, Stürme und Dürre. Eine wärmere Atmosphäre speichert mehr Energie, die sich auf verschiedenste Weisen entladen kann.

Die Berichte der anderen zwei Arbeitsgruppen und der zusammenfassende Bericht (Synthesis Report) sollen in 2022 veröffentlicht werden.

Das IPCC ist eine Organisation, die zwischen den Regierungen von 195 Staaten vereinbart wurde. Ihre Aufgabe ist es, den Klimawandel wissenschaftlich zu beobachten, zu beschreiben und keine Handlungsempfehlungen für die Mitgliedsstaaten herzuleiten. Es wird nicht selbst geforscht, obwohl viele der berufenen Mitglieder des IPCC in der Forschung tätig sind. Vielmehr ist es Aufgabe, die weltweiten Veröffentlichungen zum Thema zu sammeln und auszuwerten.

Interessant ist die Arbeitsweise an den Berichten, bei denen jeder Satz, jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird. Alle Länder sind beteiligt und geben auch mit politischen Beobachtern ihr okay zu den Formulierungen. So ist es keine rein wissenschaftliche, sondern bereits eine politische Manifestation, die eine wissenschaftliche Basis hat. Ein Modell für das politische und wirtschaftliche Handeln der Zukunft?

Was wir bereits aus dem Bericht der ersten Arbeitsgruppe lernen ist, dass das 1,5-2-Grad Ziel der Pariser Klimakonferenz von 2015 nur mit einer vollständigen und sehr raschen Dekarbonisierung allen Handelns überhaupt noch einzuhalten sein wird. Die Konsequenz des Nichthandelns wird ein Desaster – Dies ist meine Bewertung; Das IPCC hält sich fern solcher emotionaler Bewertungen.

Neben der Notwendigkeit zum kompletten Umbau sämtlicher auf die Verbrennung fossiler Ressourcen gestützter Prozesse wird eine Anpassung an die bereits erfolgten und weiter voranschreitenden Klimaveränderungen erforderlich.

Bildnachweise:
Umschlagblatt (und die Weltkarte daraus) der „Summary for Policymakers“ des IPCC-Berichts „Climate Change 2021“

Hier finden Sie die Berichte des IPCC: IPCC.ch/reports

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